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Personenwagenreifen

Warum Sommer- und Winterreifen?



                          



Winterreifen sind kälteresistent

Sommer- und Winterreifen sind durch Material und Profil optimal an die jeweiligen Witterungsbedingungen und Temperaturen angepasst.

Winterreifen haben einen höheren Anteil an Naturkautschuk und sind weicher als Sommerreifen. Diese Gummimischung ist kälteresistent und verhindert den Verhärtungseffekt bei niedrigen Temperaturen. Schon ab 7 Grad Celsius sind Winterreifen deshalb sicherer als Sommerreifen! Sie bleiben geschmeidiger und griffiger und gewährleisten eine bessere Haftung und Kraftübertragung auf der Strasse. Ausserdem sind Winterreifen zusätzlich mit Lamellen ausgestattet. Das ermöglicht eine Verzahnung mit losem Untergrund, wie zum Beispiel Schnee. Auch auf nassen Strassen sorgen die Winterreifen mit ihren kälteangepassten Eigenschaften für optimale Haftung.

Sommerreifen hingegen verlieren bei niedrigen Temperaturen ihre Haftfähigkeit (Grip). Die Folge sind längere Bremswege und ein schlechteres Lenk- und Beschleunigungsverhalten gegenüber Winterreifen. Damit Winterreifen ihre Vorteile ausspielen können, benötigen sie eine Mindestprofiltiefe von 4mm. Bei Reifen mit weniger Profil verschlechtern sich die Fahr- und Bremseigenschaften markant.

Achtung: ABS oder EPS ersetzen Winterreifen nicht – sie sind nur elektronische Helfer!




Situationsbedingte Winterreifenpflicht

Eine Winterreifenpflicht gibt es nach unserer Strassenverkehrsordnung nicht. Allerdings müssen PKWs entsprechend den Wetterverhältnissen ausgestattet sein – und dazu gehören vor allem geeignete Reifen.


 

Bei Unfall droht Bussgeld!

Wer im Winter mit Sommerreifen fährt und an einem Unfall beteiligt ist, im Schnee stecken bleibt oder sonst den Verkehr behindert, muss mit einem Bussgeld rechnen. Auch wenn man nicht selbst die Schuld trägt, mit der falschen Bereifung trägt mann trotzdem eine Mitschuld und kann dafür gebüsst werden!


 

Auch Versicherungen bestrafen falsche Bereifung.

Viele Versicherungen bezahlen bei falscher Bereifung nur eine gekürzte Versicherungsleistung. Das Fahrzeug muss den Witterungsverhältnissen angepasst sein, damit man bei einem Unfall voll auf die Versicherung zählen kann!




Und warum dann nicht zu jeder Jahreszeit Winterreifen?

Mit den steigenden Temperaturen verlieren Winterreifen immer mehr an Grip und verschleissen schneller. Höchste Zeit also, die Winterreifen in die wohlverdiente Sommerpause zu schicken. So mancher Autofahrer fährt, oftmals aus Bequemlichkeit, Sorglosigkeit oder falsch verstandener Sparsamkeit, auch in warmen Jahreszeiten mit seinen Winterreifen. So erfährt der Autofahrer ihre konstruktionsbedingten Nachteile beim Sommerbetrieb meist erst wenn es zu spät ist. Denn je wärmer die Temperaturen werden, umso länger wird auch der Bremsweg.

Um optimalen Grip auf Eis und Schnee zu garantieren, werden Winterreifen aus extrem weichem Gummimischungen gefertigt. Doch damit ist der Reifen auch hitzeempfindlicher und kann bei hohen Temperaturen nicht genügend Brems- oder Seitenführungskräfte übertragen. Gleichzeitig nimmt auch der Verschleiss überproportional zu. 

Der Sicherheit und dem Geldbeutel zu liebe, empfehlen wir Ihnen daher, ab Ostern immer auf Sommerreifen zu wechseln (eine Regel besagt die Sommerreifenzeit geht von O bis O, also von Ostern bis Oktober).

Tipp: Rechtzeitig Reifen wechseln!
Schauen Sie im Frühling und Herbst rechtzeitig bei uns vorbei und lassen Sie sich die passenden Reifen montieren. Sie können die Reifen auch bequem bei uns einlagern – dann sind Sie sicher, dass Sie auch in der nächsten Saison sichere und durchgecheckte Reifen fahren.

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